House of Many | shout out to kick off

Die Bewohner*innen des House of Many öffnen am Sonntag, den 17. März um 20 Uhr die Türen des Ballhof Cafés (Einlass ab 19:30 Uhr, der Eintritt ist frei!) und laden zum Kick-Off ein. Dieser erste Abend wird der Auftakt einer Veranstaltungsreihe, die bis Dezember 2019 zweimal monatlich stattfinden wird.
Hier werden Themen verhandelt, die die Bewohner*innen persönlich interessieren, bewegen und kritisieren und in verschiedensten Formaten vermittelt. Unterstützt wird die Gruppe von Barbara Kantel und Saham Elgaban.
Die Treffen finden wöchentlich am Mittwoch zwischen 16:30 Uhr und 18:30 Uhr statt, neue Bewohner*innen sind stets willkommen!

Der Abend trägt den Titel Nicht der Rede wert? und nähert sich in kleinen künstlerischen Projekten dem Thema der Gewalt in der Sprache. Dies ist nicht nur ein höchst politisches, sondern für alle Beteiligten auch ein persönliches Problem.
In einer installativen Collage werden die Projekte zu entdecken und erlebbar sein, während die Rapper Yasin Guli und Yamen den Abend musikalisch rahmen.
Die Besucher*innen des Abends werden ausdrücklich aufgefordert, mit den Veranstalter*innen in den Austausch zu treten, eigene Erfahrungen zu teilen oder Anregungen anzubringen.

Es folgt eine kleine Vorstellung der künstlerischen Auseinandersetzungen:

Emna Mejri: INTERNETSHIT ist eine Collage aus Tweets und verletzender Sprache, die sich mit der scheinbaren Anonymität und der damit verbundenen Distanzlosigkeit der User*innen beschäftigt. Die Collage erzählt auch von eigenen Erfahrungen der Künstlerin und ihrer Konfrontation mit gewalttätigen Kommentaren.

Nour Shekh Omer präsentiert einige Fotografien ihrer Arbeit als Make-up-Artistin. Hier werden (geschminkte) Gewaltdarstellungen zu sehen sein, die einen körperlichen Aspekt hinter verbalen Angriffen visualisieren.

Paula Rave: Eine Sammlung von selbst verfassten Gedichten in englischer Sprache.

Sandra Skupin zeigt einen Kurzfilm, der Aussagen von Hannoveraner*innen zu einigen Fragen zur Gewalt in der Sprache eingefangen hat.

Zardascht und Manel: Gewalttätige Äußerungen erscheinen in Gesprächsfetzen, Unterhaltungen oder Songtexten und scheinen bereits im Alltag verankert zu sein.
Eine Performance, die Erfahrungen eines Mannes auf seinem Weg zur Arbeit sammelt.

Inke Johannsen: BOX OF HATE ist eine von der Schlagzeile „Hannover wird gendergerecht“ ausgehende Audiocollage, die aus vertonten Hasskommentaren in sozialen Netzwerken besteht.

Foto (Ballhof Café): Moritz Küstner

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