Hikikomori – Flucht in die Einsamkeit

Es heißt die Welt wird immer globalisierter und immer vernetzter. Für mich ist es selbstverständlich, Freund*innen in Argentinien oder Thailand zu haben und innerhalb weniger Sekunden mit ihnen über das Internet kommunizieren zu können. Die Tore zur Welt stehen offen. Sie stehen so weit offen, dass die meisten jubelnd hindurchrennen und eine Vielzahl an Chancen …

„Es war einmal … das Leben“ – Ein körperlicher Erfahrungsbericht

Als ich am Samstagabend zur Premiere von Es war einmal ... das Leben fahre, weiß ich nicht, was mich erwartet. Ich habe schon mal von der gleichnamigen französischen Zeichentrickserie gehört und stelle mir einen Abend vor, der mich vielleicht in Anspielung auf die Serie zum Lachen bringen wird oder philosophische Fragen über das Leben – …

I am a passenger – and I ride and I ride – I ride through the city’s backside

Als ich mich dafür entschied, mir Iggy – Lust for Life auf der Bühne anzusehen, dachte ich vor allem daran, dass ich als Kind der 1990er Jahre schon immer einen Faible für die Musik der 70er und 80er Jahre gehabt hatte. Anders als beispielsweise meinen Eltern merke ich allerdings auch oft, dass mir das Hintergrundwissen …

Acts of Goodness – Es gibt nichts Gutes, außer man tut es?

Was bedeutet Gutes tun? Dem Obdachlosen, der mir jeden Tag in meiner Straße begegnet, ein paar Euros oder ein Brötchen geben? Freund*innen beim Umzug helfen, obwohl ich gar keine Lust dazu habe? Oder eine Organisation gründen, die die Armut auf diesem Planeten bekämpfen will? Sind es viele kleine Taten, die mich zu einem guten Menschen …

Die Zukunft der Liebe – Interaktiv, Integrativ, Impulsiv

Wie sieht die Zukunft der Liebe aus? Um diese Frage beantworten zu können, muss erstmal geklärt werden, was Liebe eigentlich ist und dass das nicht so einfach ist, wie es klingt, zeigt dieses Theaterstück. Im Laufe der letzten Monate wurden viele Menschen zu dem Thema interwievt und heraus kam ein buntes Sammelsurium an unterschiedlichsten Antworten. …

All das Schöne – Nr. 47: Ins Theater gehen

Das erste, was ich von der Aufführung zu sehen bekomme, bin ich selbst. Zusammen mit den anderen Besucher*innen schaue ich in einen sehr großen, leicht verzerrten Spiegel und warte auf den Anfang. Ein einzelner Mann betritt die Bühne und erzählt vom ersten Selbstmordversuch seiner depressiven Mutter als er gerade sieben Jahre alt war. Damals begann …