Die Nacht von Lissabon

Ich spreche mit dem Schauspieler Silvester von Hösslin über die Aufführung von Erich Maria Remarques Die Nacht von Lissabon: die Vorbereitung, die zentralen Motive dieses Romans, seine Relevanz für heute und Silvester von Hösslins Interpretation der Hauptfigur Josef Schwarz. Foto: Karl-Bernd Karwasz

Mein kleiner, widerlicher, innerer Voyeur ist befriedigt

Nach Volksvernichtung oder meine Leber ist sinnlos haben sich Inke Johannsen und Nina Wolf getroffen, um über Glitzer, Fäkalsprache und grotesques zu sprechen, um den Versuch zu wagen, etwas mehr vom schwab'schen Spirit in ihren Alltag zu lassen und um herauszufinden, wie man Menschen am Schönsten degradiert. Ob ihnen das gelingt und ob sie dank Werner Schwab …

Biblische Biografie – ein Gespräch mit Rainer Frank über „Abrahams Kinder“

Zum Einstieg: Worum geht es im Stück Abrahams Kinder? Der Titel Abrahams Kinder drückt ja schon aus, dass es im Groben um die Nachfahren des alttestamentarischen Abrahams geht, bzw. um diejenigen, die sich als seine Nachfahren interpretieren. Und im Zentrum steht die Erfahrung eines Menschen, der sich in der heutigen Zeit auf den Tempelberg in …

Chaos is a friend of mine

In der Performance Dylan: A Changin´ wird das Erbe Bob Dylans neu gedacht Bob Dylan will Geschichten erzählen und nicht die Wahrheit. In seinen Texten lässt er verschiedene Stimmen zu Wort kommen, ändert Perspektiven und erzählt von kleinen Momenten und großen Veränderungen mit denen sich Generationen identifizieren können. "The times they are a changing" – und …

„…und ich war so nah dran“

Gedanken zu Mathias Max Herrmanns Das Wohnzimmer meines Lehrers Noch nie habe ich mich mit Mülheim an der Ruhr auseinandergesetzt. Zu Recht, wie ich finde, denn es klingt nicht gerade verlockend. Doch wie Mathias Max Herrmann über seine Heimatstadt spricht, lässt mich an mein eigenes Heimatdorf denken. Wie er die Straßen beschreibt, die Gebäude, Gerüche, …